Audioquest Pegasus und Black Beauty NF-Kabel | News fairaudio

Audioquest Pegasus und Black Beauty NF-Kabel | News fairaudio

Der Hersteller Audioquest kündigt in einer aktuellen Pressemitteilung gleich zwei neue NF-Kabel an, deren Namen von mythischen Paarhufern entlehnt sind: Pegasus und Black Beauty heißen die Kabel; sie erweitern die „Mythen“-Produktlinie, in der es bereits die Kabel Thunderbird, Firebird und Dragon gibt.

Audioquest Pegasus und Black Beauty: Technische Besonderheiten

Er wolle die Kraft und Güte mythischer Kreaturen in Klang übersetzen und damit ein möglichst breites Auditorium beglücken, lässt sich Audioquest-Gründer William E. Low, der bereits Ende der 70er-Jahre mit der Entwicklung von Audiokabeln begann, in der Pressemitteilung zum Produktlaunch zitieren. Mit dem „breiten Auditorium“ zielt Low wohl auch auf die Gretchenfrage nach dem Preis, denn die Pegasus- und Black-Beauty-Kabel sind deutlich erschwinglicher als die Kabel der Thunderbird-, Firebird- und Dragon-Serien.

Audioquest Pegasus und Black Beauty NF-Kabel | News fairaudio

Beim Audioquest Pegasus kommt das „Dialectrical Bias System“ (DBS) zum Einsatz, das ein zielgerichtetes elektrostatisches Feld erzeugt

Das Audioquest Black Beauty (Teaserbild oben) und Audioquest Pegasus verfügen über massive, laufrichtungsgebundene Leiter aus „Perfect-Surface Copper+“ (gezogene Solid-Core-Leiter mit speziell geglätteten Oberflächen), eine spezielle Carbon-Graphen-Konstruktion, kupferüberzogene und HF-ableitende Steckergehäuse sowie Kontakte aus versilberten Kupfer: Das Silber wird dabei ohne Zwischenschicht unmittelbar galvanisiert („Hanging Silver“). Während die klangschützende RF-Ableitung des preisgünstigeren Black-Beauty-Kabels einen Silbergehalt von 0,5 Prozent ausweist, kommt das Pegasus mit einem erhöhten Gehalt von 6 Prozent, was HF-Rauschen noch effektiver ableiten und mithin unterbinden soll.

Audioquest Pegasus und Black Beauty NF-Kabel | News fairaudio

Die Illustration zeigt den Aufbau des Audioquest-Pegasus-NF-Kabels

Außerdem ist das Audioquest Pegasus, anders als das Black Beauty, mit dem patentierten „Dielectric-Bias-System“ ausgestattet, in der XLR-Variante in doppelter Ausführung. Hier wird, gespeist von einer Elektronik mit Batterie, ein elektrostatisches Feld erzeugt, welches die Moleküle der Isolierung neu organisieren soll. Dadurch sollen nichtlineare Zeitverzögerungen minimiert werden, als Resultat verspricht Audioquest einen klareren Klang vor einem schwärzeren Hintergrund.

Ansonsten unterscheiden sich beide Kabel noch durch das Dielektrikum: Beim Black Beauty kommt Polyethylenschaum zum Einsatz, während Audioquest beim Pegasus auf Polypropylen-Kanäle setzt.

Pegasus und Black Beauty sind jeweils als Cinch- und XLR-Variante erhältlich. Die Standardlängen bzw. Konfektionierungen bewegen sich im Rahmen zwischen 50 Zentimetern und 7 Metern. Einige Preisbeispiele:

  • Audioquest Black Beauty 1m Cinch: 869 Euro
  • Audioquest Black Beauty 1m XLR: 1.089 Euro
  • Audioquest Pegasus 1m Cinch: 1.699 Euro
  • Audioquest Pegasus 1m XLR: 2.099 Euro